Bekannt sind bisher etwa 4500 Arten, wobei sie nicht nur in Farben und Musterungen stark variieren, sondern auch in ihrer Körperform, welche oval bis langgestreckt dünn sein kann.
Im Gegensatz zu den gehäusetragenden Schnecken tragen bis auf sehr wenige Nacktschnecken kein Gehäuse. Diese ehemaligen Gehäuse haben sich zurückgebildet und umgeben den Körper nun wie eine Art Mantel.
 | Wie etwa bei Krebstieren besitzen die Nacktschnecken weder ein Innen- noch ein Aussenskelett. Diese Tatsache ermöglicht ihnen ihre Form ständig zu verändern, da sie sehr weich und elastisch sind. Wie andere Schnecken, sind sie jedoch länglich und gleiten mit ihren Kriechorganen über den Meeresboden. Hilfreich sind ihnen Drüsen, welche Schleim absondern, um auch eine Vorwärtsbewegung über die Kanten der Korallen zu ermöglichen. |
Da die Augen der Nacktschnecken zum einen winzig klein, zum anderen nur Schattierungen erkennen können, übernimmt ein Fühler unterhalb des Kopfes rechts und links ein ertasten des Weges. Oberhalb des Kopfes befinden sich ebenfalls zwei Fühler mit noch größerer Bedeutung. Diese Fühler "orten" chemische Signalstoffe wie Nahrung oder andere Geschlechtspartner.