Die Vorliebe für das Land geben die Rostgänse auf, wenn sie ihren Kopf und Hals in das seichte Wasser stecken, um von der Wasseroberfläche aus Wasserpflanzen zu fressen. Dieses so genannte „Gründeln“ ist aber eher von den Enten bekannt. Als Lebensraum bewohnen Rostgänse vornehmlich die innerasiatischen Steppen und Wüstenzonen. Hier besiedeln sie salzhaltige, flache Seen und Lagunen. Im Altai nisten sie noch weit bis in den Höhen von 2.400 m, in Tibet werden sie erstaunlicherweise sogar bis in den Höhen von 5.000 m brütend gefunden. Dies ist wohl durch die sich dort befindlichen Quellgebiete der südostasiatischen Ströme möglich.
Das Gelege der Rostgänse kann aus 8-11, aber auch aus bis zu 16 Eiern bestehen. Die weißen, aus einer glatten Eischale bestehenden Eier werden im Zeitraum März bis Mai ausgebrütet. Auch wenn das Ausbrüten der Eier alleinige Sache des Weibchens ist, so wacht der Ganter doch in Nestnähe, um Feinde wütend vertreiben zu können.
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