Höckerschwäne Die zahlreiche Ausbreitung des Höckerschwanes verdankt er vor allem dem Menschen. Als Wildvogel findet man ihn in Ost- und Mittelasien und in Nord- und Osteuropa. Die meisten Schwäne sind jedoch Nachkommen von ausgesetzten Parkschwänen und ohne diese, wenn auch oft ungewollte Verwilderung, wäre der Höckerschwan inzwischen wohl ausgerottet. | |  |  | Als Lebensraum zieht er nährstoffreiche, langsam fließende oder stehende Gewässer wie Seen, Fischteiche, Flußarme oder Altwässer vor. In Asien lebt er in den vegetationsreichen flachen Steppenseen. Die Höckerschwäne gehören zu den schwersten flugfähigen Vögel mit einer Länge von 145-160 cm und einem Gewicht von 10-20 kg, wobei es auch schwerere Männchen gibt. |
| Schwanenpaare bilden sich meist in Alter von 2-3 Jahren, obwohl die geschlechtsreife erst ab dem 3. Lebensjahr eintritt. Sie leben wie die meisten Gänse häufig ein leben lang zusammen. Durch ihr Imponiergehabe, in dem sie mit angehobenen Flügeln auf ihre Artgenossen und möglichen Futterkonkurrenten zuschwimmen, verteidigen die Männchen ihr Territorium. | | | Die Nester werden vom Weibchen aus Rohr oder Schilf welches das Männchen herbei schafft auf Inseln oder direkt im Röhricht gebaut. Die 4-11 Eier werden zwischen April - Mai gelegt und alleine vom Weibchen innerhalb von 35-37 Tagen ausgebrütet. Als Nestflüchter werden die geschlüpften Jungen bereits einen Tag später vom Nest weggeführt. |  | Die Jungschwäne haben graubraunes Gefieder und werden erst nach einigen Jahren weiss wie ihre Eltern. Hier stellt jedoch eine nicht seltene Abart eine Ausnahme, die bereits weiss geboren werden. Dies ist erblich und wird immutabilis genannt. Die Aufzucht der Jungschwäne erfolgt wieder durch beide Elterntiere, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten mausern. Dieses gewährleistet, dass immer ein Elterntier flugfähig bleibt um für Nahrung zu sorgen. Die Schwingen der Jungtiere wachsen in den ersten sieben Wochen beträchtlich, aber erst nach 20-25 Wochen besteht die volle Flugfähigkeit. |
| | Auf ihrem Futterplan gehören neben der mit Hilfe ihrer langen Hälse aus einem Meter Wassertiefe abgerissenen Wasserpflanzen wie Samen oder auch Sumpflanzen. Beim äsen auf Rasenflächen kommt neben dem frischen Gras auch mal ein Insekt auf den Speiseteller. | | | | |