Gänse und Enten als Weidegefährten für Pferde

Hühner, Enten, Gänse und andere Federtiere sind als Gefährten für Pferde eher ungeeignet.

In den Stallungen besteht die Gefahr, dass die Pferde versehentlich auf das Federtier treten.
Ich habe auch selbst erlebt, dass Pferde noch Jahre nach dem Auszug einer Gänsefamilie allergische Reaktionen gezeigt hatten.



Ein durch Federvieh "verseuchter" Stall sollte extrem penibel gereinigt werden, bevor man dort Pferde einstellt. Eine kleine Hühnerschar im Außenbereich (Weide) ist insofern von Vorteil, dass diese Tiere sich an den Pferdeäpfeln gerne gütlich tun, so dass es ein kleines bisschen weniger zum Abmisten ist. ;-) Allerdings muss man bedenken, dass auch Federtiere auf der Weide ihre Hinterlassenschaften verlieren.


Spatzen und Schwalben fühlen sich in Pferdeställen wohl. Die Spatzen ernähren sich gerne von den reichhaltigen Futterresten und Schwalben brüten bevorzugt im Stall.

Man sollte darauf achten, dass der Vogelkot, besonders unterhalb der Nester, täglich entfernt wird.

Ein Schwalbennest im Pferdestall soll Glück bringen und ist auch schön anzusehen.



Manchmal finden Pferd und Vogel aber doch zusammen und bilden eine Symbiose. Gerade im Fellwechsel zupfen Vögel gerne das verloren gehende Winterfell der Pferde heraus um damit Nestbau zu betreiben. Die Pferde lassen dies gerne zu, bekommen so Hilfe beim Fellwechsel.

In diesem Fall hat jedoch die Elster Gefallen am Langhaar des Haflingers gefunden.

Unwahrscheinlich ist jedoch hier von zwei Weidekumpel oder Gefährten zu reden.