Fette Sandratte (Psammomys obesus) | | Zu den Spezialisten der Wüste zählt die in Libyen, Sudan, Ägypten, Saudi-Arabien und Palästina beheimatete fette Sandratte. Diese Nagetiere haben sich dem Leben in den Wüsten und Halbwüsten ideal angepasst. Sie ernähren sich gerne von den extrem salzhaltigen und nährstoffarmen Blättern des Salzbusches, Salzgehalt bei mehr als 30 Prozent liegen.
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| Erstaunlicherweise tolerieren die Nieren der fetten Sandratte diesen extremen Salzgehalt, denn sie verkraften 18 mal mehr Salz als menschliche Nieren. Zusätzlich nutzen die Sandratten aber auch Getreidekulturen als Nahrungsgrundlage. Die Besonderheit der z eine natürliche Insulin-Resistenz. Fressen sie Einfachzucker, so sterben sie an Diabetes. Durch diese Eigenheit werden die fetten Sandratten häufig als
| | | | | Obwohl die fetten Sandratten in Familienverbänden leben, beansprucht doch jedes Tier seinen eigenen Bau. Diese unterirdischen Höhlen bieten Schutz vor der gnadenlosen Die verzweigten Gänge sind gut durchdachte Bauwerke, denn jede Ebene hat sowohl Wohn-, als auch Vorratsräume. Auch an ein Plätzchen für den Kot wird gedacht, um die Gänge nicht zu verschmutzen. Als unermüdliche Baumeister verbringen sie oft Stunden damit, ihren Bau auszubessern und auszubauen. |
| Die bis zu 80 g schweren Nager erreichen eine Körperlänge von 12-15 Zentimetern, wozu noch eine Schwanzlänge von 10-12 Zentimetern gerechnet werden muss. Die fette Sandratte hat eine Lebenserwartung von 4-5 Jahren. Bereits ab dem 60. Lebenstag ist sie geschlechtsreif. Nach der Paarung erblicken nach einer Tragzeit von ca. 25 Tagen bis zu 4 Jungtiere die Welt. Ein Sandrattenpärchen kann zweimal pro Jahr Würfe bekommen.
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