Für Katzen ist eine Haltung optimal, wo sie nach Wunsch hinaus in die Natur oder rein ins Haus können. Die Haltung rein im Haus ist problematisch, je nach Temperament des Tieres können Probleme auftreten wie zerstörte Möbel etc.. | |
Wenn Sie tagsüber nicht zuhause sind, sollte das Tier sich auf alle Fälle Abwechslung verschaffen können. Unter diesen Umständen sollte man es sich sowieso gut überlegen, ob man überhaupt eine Katze will. Falls ja, ist eine Katzenklappe die beste Lösung, die es dem Tier erlaubt, nach Gutdünken raus zu gehen bzw. rein zu kommen.
Evtl. kann die Katze tagsüber auch draußen bleiben, wenn Sie einen geschützten Schlafplatz zum Beispiel auf der Terrasse anbieten können sowie Futter.
| Sind Sie die meiste Zeit zuhause, klappt es evtl. auch mit der reinen Wohnungskatze. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass die Katze mehr Beschäftigung braucht und unterhalten werden will, als wenn sie auch raus kann. |
Ganz wichtig ist, dass immer ein sauberes Katzenklo bereit steht. Ist dies nicht sauber, fangen viele Katzen an, sich andere Plätze für ihr Geschäft zu suchen, sowie große Blumentöpfe oder Ecken hinter dem Sofa. Dies lässt sich durch tägliches (mindestens einmal) Reinigen des Klos vermeiden. Katzen die raus können, benutzen wenn sie älter werden ihr Klo oft nur noch in Notfällen, wenn sie mal alleine im Haus sind. Ansonsten verrichten diese ihr Geschäft draußen in der Natur. Nur Katzenkinder laufen am Anfang sogar von draußen in die Wohnung zu ihrem Klo. Immer wieder sieht man Katzen an der Leine, dies ist allerdings nicht empfehlenswert. Katzen lassen sich nicht erziehen wie Hunde, und Spaziergänge mit Halsband sind mehr oder weniger unmöglich. Diese Methode ist allenfalls kurzfristig geeignet, wenn Katzen aus irgendwelchen Gründen (vorausgegangene OP oder so) nicht weglaufen sollen.
Katzen und Kinder:
Für Kinder sind Katzen durchaus geeignete Haustiere, die sich allerdings nicht gegen ihren Willen zu irgendwelchen Sachen zwingen lassen. Die Kinder sollten bereits alt genug sein, um zu akzeptieren, wann die Katze ihre Ruhe haben will und wann sie Lust zum Spielen hat. Ansonsten wehren sich die Tiere recht erfolgreich mit Krallen und Zähnen. | |
Erziehung:
Die Erziehung einer Katze ist nicht mit der eines Hundes vergleichbar.
Katzen haben ihren eigenen Kopf{ auf Kommandos gehorchen ist nur drin, wenn sie selber dies gerade wollen.
Die Gewöhnung an die Katzentoilette ist dagegen kein Problem, diese wird nach ganz kurzer Zeit akzeptiert. Die Toilette muß jederzeit erreichbar sein und sollte nicht direkt neben der Futterschüssel stehen, diese Geruchsbelästigung mögen viele Katzen beim Fressen nicht und boykottieren dann die Toilette.
 | Gewisse Regeln werden auch akzeptiert, zum Beispiel das Verbot, auf den Tisch zu springen. Allerdings nur, solange Herrchen in Sichtweite ist! Wenn Sie die Wurst auf dem Tisch liegen lassen und ins Nebenzimmer gehen, wird sich die Katze sicher nicht davon abhalten lassen, dies mal näher zu inspizieren. |
Ebenso kratzen Katzen gerne an Gegenständen.
Eine gute Alternative zu zerkratzten Sofaecken ist ein Kratzbaum, welchen Sie der Katze aufstellen können. Oftmals wird der Katze dazu noch eine Schlafhöhle und einiges an Spielzeug angeboten.
Futter:
Katzen legen besonders Wert auf regelmäßig gesäuberte Futter- und Wassernäpfe. Die Ernährung erwachsener Katzen besteht in der Hauptsache aus Dosenfutter (Nassfutter), Trockenfutter und Wasser. Milch wird oft von erwachsenen Katzen nicht so gut vertragen oder wenn, dann nur mit Wasser verdünnt. Es gibt aber auch Ausnahmen, dies werden Sie je nach Katze selbst herausfinden.
Trockenfutter und Wasser sollte immer bereit stehen, Dosenfutter nur eine gewisse Menge pro Tag (Richtlinien nach Tierarzt oder Dosenaufschrift beachten). Als Leckerbissen können Sie auch mal ein bißchen Wurst oder Fleisch füttern, jedoch empfiehlt sich dies nicht als Alleinfutter. Die Geschmäcker variieren dabei auch von Katze zu Katze. Verdorbenes sollte jedoch keinesfalls verfüttert werden. |  |
Katzen kann man ganz schön verwöhnen, manche fressen tagelang nichts, nur weil sie eine bestimmte Dosenmarke gerade nicht mögen... Macht die Katze keinen kranken Eindruck, sollten Sie sich von so einer Futterverweigerung nicht beeindrucken lassen.
Kann die Katze raus; wird sie nebenher auch noch ihren Bedarf an Mäusen und Vögeln decken!
Pflege:
Katzen sind sehr saubere Tiere, die selbständig auf ihre Reinigung (Fellpflege) achten. Fängt eine Katze an, dies zu vernachlässigen, ist dies oft Anzeichen einer Erkrankung. In diesem Falle sollten Sie Ihren Tierarzt zu Rate ziehen!
Bei langhaarigen Katzen kann es schon mal sein, dass sie es nicht schaffen, ihr Fell ganz sauber zu halten und es zu Knotenbildung oder Verfilzung kommt. Dies lässt sich durch gelegentliches Bürsten (nach Bedarf) vermeiden. Auch im Fellwechsel kann man mit speziellen Bürsten oder Handschuhen mithelfen, so dass nicht überall alles voller Haare liegt.
| Übertriebenes Kratzen der Katze im Fell oder in den Ohren kann auf Ungezieferbefall hindeuten (Flöhe oder Milben etc.). Haben Sie so einen Verdacht, gibt es beim Tierarzt vielerlei Mittel dagegen. |
Impfung, Wurmkur:
Die Notwendigkeit dieser Aktionen besprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt. Geimpft wird gewöhnlich gegen Tetanus, Tollwut, Leukose. Wurmkuren sind je nach Bedarf (auf alle Fälle 2 mal im Jahr) notwendig. Wurmkur-Paste oder Tabletten gibt es auch in der normalen Apotheke (billiger als beim Tierarzt). | |