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Spaß-Hunderennen
Spannung am Start  

Hunderennen für alle Rassen und Größen erfreuen sich hierzulande steigender Beliebtheit. Nicht nur für die Hunde und deren Besitzer, hauptsächlich auch für die große Zuschauerzahl ist es ein Riesenspaß, eine solche Veranstaltung zu besuchen.
Professionelle Windhunderennen bleiben hier unerwähnt, dies sind völlig unterschiedliche Veranstaltungen.


Veranstalter

Hunderennen können von verschiedenen Organisatoren veranstaltet werden. Häufig handelt es sich um Events bei Tierschutzveranstaltungen, „Pausenfüller“ bei Reitturnieren oder auch Rahmenprogramm bei einer Hundeshow. In der regionalen Tagespresse werden solche Hunderennen angekündigt.


Ablauf

Da es keine offiziellen Regeln gibt, verläuft diese Art der Veranstaltung nach den individuellen Bestimmungen der Organisatoren. Gestartet wird entweder einzeln oder in Gruppen. Manchmal kommt eine Stoppuhr zum Einsatz oder es ist eine professionelle Zeitmessanlage installiert. Manchmal werden auch professionelle Boxen eingesetzt, die auf das Startkommando hin geöffnet werden.

Die Länge der Rennstrecke variiert von 50 bis etwa 150 Meter und richtet sich auch wieder nach den jeweiligen Regeln der Veranstalter und meist auch nach der Größe oder dem Alter der Hunde. Die Strecke wird mit Bändern oder Stangen abgesteckt, hinter denen sich die Zuschauer aufhalten. Für gewöhnlich wird in verschiedenen Klassen gestartet, entweder nach Alter gestaffelt oder nach Größe oder beides. Manchmal wird auch noch das Gewicht mit berücksichtigt. Jeder Hund darf teilnehmen! 

Auch kleine Hunde dürfen teilnehmen
Wie werden die Hunde zum Rennen animiert?

Hier fängt der eigentliche Spaß für die Zuschauer an. Für gewöhnlich sind alle Tricks erlaubt. Ein Rennen läuft normalerweise so ab, dass der Hund am Start von einer Person gehalten wird. Herrchen/Frauchen läuft vom Start ins Ziel und auf Signal des Startbeauftragten bzw. beim Fall der Flagge wird der Hund los gelassen und vom Besitzer ins Ziel gerufen. Aber so manchem Vierbeiner genügt dies nicht als Motivation zum Rennen. Hier ist der Erfindungsreichtum der Halter gefragt. Möglicherweise läuft der Hund (schneller), wenn man einen Ball wirft oder mit dem Fahrrad vorneweg fährt. 

Border Collies haben beste Sieg-Chancen

Als spezielles Lockmittel habe ich gesehen, dass ein Käfig mit der „Lieblingsmaus des Hundes“ ins Ziel getragen wurde. Es wird gepfiffen, wild gestikuliert, gerufen, gelockt und geschrien. 

Das Publikum übertönt dies häufig mit Lachen, aber auch mit Applaus. Trotz allen Verlockungen kommt so mancher Hund gar nicht oder sehr spät im Ziel an. Manche Hunde werden durch verführerische Düfte abgelenkt, andere müssen mitten auf der Strecke das Bein heben oder ihnen fällt plötzlich ein, dass sie jetzt einen Maulwurf ausgraben müssen. 

Und es gibt auch Hunde, die mehr Interesse an den Zuschauern haben und ihre Rennrichtung dorthin ändern oder sogar umkehren und wieder zum Start laufen. 

Ein Hunderennen ist eine Riesengaudi! 

Sieger
 

Normalerweise erhält jeder Teilnehmer ein Geschenk. Häufig werden Urkunden verteilt und Würstchen oder Leckerlis für die Hunde. Sieger erhalten meist einen Pokal. Da Hunderennen oft vom Fachhandel gesponsort werden, gibt es oft großzügige Preise, die über Ausstattungsgegenstände wie Leinen, Näpfe oder Spielzeug bis hin zu Futterpaketen reichen.

Hunderennen sind große Publikumsmagneten
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Copyright 03/2002 © Tierwissen.de
Text: Kim   Foto: Chawera, Kim Layout: Chawera


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