Ein Hund zu besitzen bedeutet Zeit und Geld investieren
Wie viel Zeit muss man in einen Hund investieren?

Als minimalen Zeitaufwand für alle Hunde kann man 2 Stunden täglich einplanen. Hierin sind Gassi gehen, Spielen, Füttern und Streicheleinheiten enthalten. Wenn man mehr Zeit investieren möchte und kann, darf es auch eine Hunderasse sein, wo anspruchsvolle Fellpflege ein großer Zeitfaktor oder ein verstärktes Bewegungsbedürfnis vorhanden ist. Möchte man eher Sport betreiben, dann sucht man besser nach einem nicht kurzbeinigen und nicht HD-anfälligen Hund.

Wenn die Wahl auf einen jungen Hund fällt, dann ist natürlich der tägliche Zeitaufwand anfangs wesentlich größer, denn so ein Welpe möchte schon beschäftigt sein den ganzen Tag.

Foto: Jeder süße Welpe wird auch erwachsen.


Noch nicht so erfahrene Hundehalter sollten unbedingt mit ihrem Schützling eine Hundeschule besuchen. Es gibt dort Kurse für alle Hunderassen und für jedes Alter.

Bereits Welpen dürfen dort zur Spiel-Schule gehen und der Kontakt zu anderen Hunden ist für die weitere körperliche und geistige Entwicklung des Welpen sehr wichtig. Darüber hinaus lernt der Hundehalter in einer guten Hundeschule sehr viel über das Verhalten und die Bedürfnisse von Hunden und durch den Kontakt zu den anderen Hundehaltern sind schon intensive Freundschaften entstanden, sowohl der Menschen als auch der Hunde.

Foto: Die Welpenschule fördert Sozialkontakte zwischen Menschen und Tieren


Anschaffungskosten eines Hundes

Der Anschaffungspreis von einem Hund variiert zwischen 0 und etwa 1500 Euro, je nach Rasse. Seltene Hunderassen kosten in der Regel am meisten und Mischlinge am wenigsten.
Die laufenden Kosten variieren nicht so stark, da kann man sich eher nach der Größe des Hundes als nach der Rasse richten. Die Tierarztkosten sind bei allen Hunden in etwa gleich, Preisunterschiede gibt es von Tierarzt zu Tierarzt. In ernsten Fällen, können Tierarztkosten schnell 1.000 Euro oder mehr betragen.
Für die Erstausstattung müssen Sie mit ca. 200 Euro rechnen (Leine, Halsband, Korb, Spielsachen, Futter, Näpfe usw.). Futter und jährliche Ausgaben (Wurmkur, Impfungen) werden mit ca. 600 bis 1.000 Euro zu Buche schlagen.
Die Hundesteuer wird von der Gemeinde festgelegt und variiert von ca. Euro 15 bis 1.000. Kleine Gemeinden berechnen in der Regel weniger als große Städte und Halter sogenannter Listenhunde werden am höchsten besteuert.

Foto: Es muss ja nicht gleich eine ganze Couch sein, aber ein Körbchen sollte jeder Hund bekommen. ;-)