Was man noch beachten sollte Einen Hund sollte man nicht länger als täglich 4 Stunden alleine lassen. Sind Sie ganztägig berufstätig, brauchen Sie einen Tagesplatz für Ihren Hund oder zumindest jemand, der sich mittags mindestens eine Stunde mit dem Tier beschäftigt und auch mit ihm Gassi geht.
Wenn Sie in Zukunft Urlaub machen wollen, vergessen Sie nicht, sofort für Ihren Hund mit zu planen. Wollen Sie mit Hund verreisen, dann muss es natürlich ein geeignetes Reiseziel und Quartier sein. Kann der Hund nicht mit in den Urlaub kommen, müssen Sie rechtzeitig eine Betreuung für ihn sicher stellen. Hier können auch Tierheime und Tierpensionen helfen. Sind Sie regelmäßig viel unterwegs, überlegen Sie gut, ob Sie sich wirklich einen Hund anschaffen wollen oder ob es nicht besser wäre, zu warten bis Sie wieder mehr Freizeit haben.
Hunde erreichen ein Alter von 10 – 15 Jahren. Kleine Hunde werden in der Regel älter als große. Wenn Sie sich heute für einen Hund entscheiden, bedenken Sie, dass Sie für diese Zeit, ein Hundeleben lang, die Verantwortung für das Tier übernehmen. Planen Sie für die Zukunft immer Ihren Hund mit ein. Was werden Sie tun, wenn Sie aus Ihrer Wohnung ausziehen müssen? Was, wenn sich an Ihrem Familienstand etwas ändert? Was, wenn ein Kind erwartet wird? Was, wenn der Hund älter wird und vielleicht plötzliche Eigenheiten an den Tag legt? Wenn Sie sich bereits vor der Hundeanschaffung solche Fragen beantworten mit: „Der Hund bleibt auf jeden Fall bei mir, egal was kommt,“ dann haben Sie die richtige Einstellung und sollten sich den Wunsch nach einem Hund erfüllen. Fast alle unsere Tierheime sind völlig überfüllt mit Tieren, die unüberlegt angeschafft wurden und dann irgendwann „weg“ mussten.
Interessante kleine Statistik
Ich habe in meinem Hundehalter-Bekanntenkreis einfach mal eine kleine Umfrage gemacht, wer sich warum für diesen Hund entschieden hat und einige erstaunliche Aussagen bekommen. Befragt wurden von mir insgesamt 28 Personen, von denen alle angaben, dass sie ihre Wahl nie bereut haben und mit ihrem Hund und seinen speziellen Eigenheiten zufrieden und glücklich sind. Das finde ich sehr interessant, zumal sich einige spontan für einen Hund entschieden hatten. Allerdings gibt es unter meinen Bekannten auch nur Leute, die sowieso sehr tierlieb sind ;-) und die können sich mit den speziellen Bedürfnissen einer Hunderasse auch leicht anfreunden. Einige von den Befragten halten mehr als einen Hund.
10 Leute hatten gezielt nach einem Hund einer bestimmten Rasse gesucht und sich dann auch für diese Rasse entschieden.
2 Personen hatten ebenfalls nach einem Rassehund gesucht, sich dann aber einen Mischling dieser Rasse zugelegt.
7 Befragte gingen mit Hundewunsch ins Tierheim und wurden dort auch fündig.
5 haben sich aus einer Zeitungskleinanzeige bzw. aus dem Internetangebot einen Hund gesucht.
Und mehr oder weniger spontan haben sich 9 Leute für einen Hund entschlossen. Einer davon war „nur so“ im Tierheim und kam mit Hund wieder heim. Einer wollte eigentlich eine Katze im Tierheim holen, hat sich dann aber für einen Hund entschieden. 4 Leute gaben an, dass Bekannte Welpen hatten und sie sich spontan einen von den Kleinen adoptiert hätten. Und 3 sind über eine Tierschutzorganisation mehr oder weniger plötzlich zu einem Hund gekommen. Alle außer einer von den Spontan-Entschlossenen hatten aber bereits vorher einen Hund und damit auch die nötige Erfahrung.