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Platzbedarf für ein Haustier

© Kim Rauen, Fotos sind bei fotodieb.de registriertDen speziellen Bedürfnissen von Hunden und Katzen haben wir gesonderte Artikel gewidmet. 

Artikel zur Anschaffung einer Katze

Artikel zur Anschaffung eines Hundes

© Chawera, Fotos sind bei fotodieb.de registriertMöchte man sich ein Aquarium zulegen, sollte man vorher einen geeigneten Platz in der Wohnung wählen, nach dem sich dann Größe und Art des Aquariums und damit auch die Wahl der Bewohner richten. Auch das Gewicht eines größeren wassergefüllten Aquariums muss bei der Wahl des geeigneten Standortes berücksichtigt werden.
© Peter Driesen, Fotos sind bei fotodieb.de registriertPapageienvögel sollten einen möglichst großen Käfig zur Verfügung gestellt bekommen, in dem sie sich hauptsächlich zur Nachtruhe aufhalten. Tagsüber sollte man diesen Vögeln die Möglichkeit zum Freiflug in einem Zimmer oder in der gesamten Wohnung bieten (Fenster müssen dann selbstverständlich geschlossen bleiben). Noch besser als ein Käfig ist eine (Außen-)Voliere, in der man auch mehrere Papageien halten kann. Bei Einzelhaltung muss man sehr viel Zeit für die Beschäftigung mit den Tieren aufbringen, ansonsten können die Vögel sehr krank werden und auch an Vereinsamung sterben. 
© Peter Driesen, Fotos sind bei fotodieb.de registriertZiervögel wie z.B. Zebrafinken sollten ebenfalls paarweise gehalten werden. Sie benötigen einen Käfig, dessen Größe sich nach der Anzahl der Tiere richtet. Es ist zu berücksichtigen, dass ein Pärchen oft erfolgreich brütet, evtl. mehrmals im Jahr.
© Kim Rauen, Fotos sind bei fotodieb.de registriertAuch Nagetiere sind nicht glücklich, wenn sie ohne Partner leben müssen. Möglichst gleichgeschlechtliche Tiere (wenn man keinen ständigen Nachwuchs wünscht) in einem Käfig halten, der groß genug gewählt sein sollte, dass auch Platz für ein Häuschen und für Spielsachen wie Kletterröhren oder Holzstangen ist. Züchter oder Tierhandlung sind gerne behilflich, ein passendes Pärchen zu wählen bzw. beraten bei der geeigneten Geschlechterauswahl der entsprechenden Nagetierart. Zumindest im Sommer sollte auch ein Freigehege im Garten mit Schutzhäuschen (vor Sonne, Regen) zur Verfügung gestellt werden.
© Chawera, Fotos sind bei fotodieb.de registriertSchlangen und Echsen haben normalerweise kein großes Bewegungsbedürfnis, trotzdem sollte das Terrarium nicht zu klein gewählt werden und Versteckmöglichkeiten bieten. Sollte man den Tieren eine freie Bewegung in der Wohnung ermöglichen wollen, muss man natürlich besonders bei Schlangen darauf achten, dass sie nicht entweichen können und plötzlich beim Nachbarn auf dem Balkon erscheinen oder so. ;-) Die meisten Terrarientiere fühlen sich sowohl alleine als auch mit Partnern wohl. Je mehr Tiere, desto größer muss natürlich das Terrarium gewählt werden.
Tierhaltung in der Mietwohnung
Für die Tierhaltung in einer Mietwohnung gelten folgende Regelungen:
(1) Ist im Mietvertrag die Haltung von Hunden oder Katzen ausdrücklich verboten, ist dies zu respektieren. Dann sollte man sich erst eine neue Wohnung suchen, bevor der Traum vom eigenen Hund oder der Katze realisiert werden kann. Es sei denn, man wählt ein Kleintier, dann gilt (2).
(2) Grundsätzlich ist die Haltung von Kleintieren (Hamster, Meerschweinchen, Hasen, Kaninchen, Fische, Vögel und sogar sehr kleine Hunde) immer erlaubt. Diese Tiere dürfen selbst dann gehalten werden, wenn im Mietvertrag ein Verbot von Haustieren festgelegt ist.
(3) Steht im Mietvertrag „Tierhaltung ist verboten“, so ist dies unwirksam, da es auch eine Kleintierhaltung verbieten würde und diese ja generell erlaubt ist.
(4) Ist im Mietvertrag nichts zur Tierhaltung vermerkt, dann ist Haustierhaltung grundsätzlich erlaubt. Auch Hunde und Katzen dürfen gehalten werden, allerdings nur in „normalem“ Ausmaß. 
(5) Ist im Mietvertrag enthalten, dass der Vermieter sich vorbehält, über die Haustierhaltung zu entscheiden, dann muss er vor der Anschaffung eines Tieres gefragt werden. Haben bereits Mieter im selben Haus ein Tier, kann die gleiche Tierhaltung einem anderen Mieter nicht untersagt werden.
(6) Falls sich Nachbarn über eine Belästigung durch ein Haustier beschweren, z.B. ständiges Bellen oder starke Geruchsentwicklung, dann kann der Mieter zur Abschaffung des Tieres gezwungen werden.
Vorher Informationen einholen

Falls die gewünschte Tierart einem noch fremd ist, weil man selbst noch kein solches Tier gehalten hatte, muss man sich vor der Anschaffung umso genauer informieren: Welche Bedürfnisse stellt dieses Tier an mich, seinen Pfleger und Betreuer? Welche Kosten sind zu erwarten? Welche Probleme könnten auftreten bzw. wie kann man diesen vorbeugen? 

Vor der Anschaffung eines Haustieres sollte vorher geklärt sein, dass kein Mitbewohner unter einer Tierallergie leidet. Auch bei Heuschnupfen ist von einem Haustier abzuraten. Sinnvoll wäre vorab ein Allergietest beim Arzt, auch und besonders für Kinder, denen das Tier ein Kamerad werden soll. Besonders Katzen-, aber auch Hundehaarallergien oder Allergien auf Vogelfedern haben in den letzten Jahren rapide zugenommen.

Unbedingt zu empfehlen ist ein genaues Studieren von Fachliteratur, die es über fast jedes Haustier und sogar über die einzelnen Rassen im Buchhandel zu erwerben gibt. Weiterhin sollte man sich beim jeweiligen Zuchtverband (Hund, Katze), bei Bekannten, die vielleicht Erfahrung mit diesem Tier haben, über Zeitschriften und Internet informieren. Mit diesen vielfältigen Informationen gerüstet, steht dann der Anschaffung des gewünschten Haustieres nichts mehr im Wege.

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Copyright 05/2002 © Tierwissen.de Text: Kim Layout: Chaweradsign
Fotos: (3+4) Peter Drieseen, (1+5) Kim Rauen, (2+6) Chawera



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