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Molukken-Kardinalfisch
Pterapogon kauderni 
Familie Kardinalfische, Apogonidae

Erst seit einigen Jahren erfreut sich der Molukken-Kardinalfisch einer immer gößeren Beliebtheit bei Aquarienfreunden. 

Ein Grund ist in der leichten Zucht dieser Fische zu finden, zumal die Beobachtung der Brutpflege des Maulbrüters recht interessant ist.

 

Wie sein deutscher Name schon sagt, stammt dieser Kardinalfisch aus dem Gebiet zwischen den Molukken und Sulawesi. 

Am liebsten hält er sich in Seegraswiesen auf, wo er seine Umgebung sehr genau beobachtet. Bei
drohender Gefahr oder wenn er ein Fressopfer sichtet, kommt blitzschnell Bewegung in den ansonsten eher ruhig dahingleitenden Fisch.

Die Molukken-Kardinalfische sind farblich gemischt mit Silber und weißen Farbtönen, wobei die meisten von ihnen jedoch gelb-schwarz und silbrig sind.

Eine höchst seltene Situation ist bei diesen Ffischen während der Balz zu beobachen - denn hier ist es das Weibchen welches um die Gunst des Männchens balzt.

Zur Brutpflege werden die organgenfarbigen Eier nach dem Ablaichen vom Männchen ins Maul genommen, wo sie bis zum endgültigen Schlüpfen der Jungen nach etwa 25 Tagen  verbleiben. Während der "Brutdauer"  nimmt das Männchen keinerlei Nahrung auf.
Erst wenn sie in der Lage sind, selbstständig im Wasser zu schwimmen, geben die Elterntiere ihre Jungen frei.

 

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Fotos und Text: Chawera
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