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Mandarinfisch
(Synchiropus splendidus)
 

Der im Westpazifik, von Ostaustralien bis zu den Philippinen beheimatete Mandarinfisch fällt allein schon wegen seiner phantastischen Körperzeichnung auf. 

Dieser nur bis zu 10 cm große Fisch Rückenflosse weist eine ähnliche blau gesäumte Farbgebung auf. Den mit einem Dorn versehenen Kiemendeckel ziert ein goldener Punkt.   

Die Geschlechter des Mandarainfisches lassen sich leicht erkennen, denn das etwas größere Männchen hat auf der vorderen Rückenflosse längere Strahlen sowie eine allgemein ausgeprägtere Beflossung. 

Die Männchen erweisen sich zuweilen als recht aggressiv, wenn es darum geht, ihr Revier vor Balz abgehalten. Die Eier treiben nach der Ablage zur Wasseroberfläche. Nach 7-10 Tagen erfolgt das Schlüpfen der Jungtiere.

 
 

Der Lebensraum dieser zu den Leierfischen zählenden Fischart sind die natürlichen Sandflächen der Korallenriffe. Hier, in 1-18 Metern Tiefe Lagunen. Zum Schlafen oder zum Ruhen ziehen sich die Leierfische gerne in ihre schützenden Felsverstecke zurück.

Aufgrund des engen "Kussmaules" besitzen die Tiere ein eher kleines Nahrungsangebot, zu dem Kleinstlebenwesen wie Krebstierchen oder Borstenwürmer gehören, welche sie am Boden auffinden.

 

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